Der VMS wurde 1966 als Zusammenschluss von Museen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gegründet und vereint heute über 800 institutionelle Mitglieder – von Museen über Ausstellungsorte, Sammlungen, regionalen Museumsverbände und assoziierte Institutionen. Der VMS ist Partner von ICOM Schweiz, dem Schweizer Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats. Die beiden Verbände betreiben gemeinsam eine Geschäftsstelle in Zürich sowie die Plattform museums.ch.
Verband der Museen der Schweiz
Mit über 800 institutionellen Mitgliedern vertritt der Verband der Museen der Schweiz (VMS) als Dachorganisation auf nationaler Ebene die Interessen der Museen sowie der regionalen und kantonalen Museumsverbände. Er fördert die Vernetzung unter den Museen, setzt Standards und dient als Forum für Ideen und Erfahrungsaustausch.
Aus der Bilderstrecken-Sammlung der Schweizer Museumszeitschrift: Saurer Museum.
Über den VMS
Ziele
Qualität der Museumsarbeit sichern
Die Qualität der Museumsarbeit auf Basis der Ethischen Richtlinien von ICOM zu sichern und zu steigern gehört zu den Kernaufgaben des VMS. Dazu veröffentlicht er Publikationen unter dem Reihentitel Normen und Standards zu relevanten Themen der Museumsarbeit, zu deren Vertiefung auch Workshops angeboten werden.
Austausch schweizweit fördern
Der VMS arbeitet eng mit den regionalen sowie kantonalen Museumsverbänden zusammen und organisiert entsprechende Austauschtreffen. Er lanciert eigene thematische Projekte, um die Netzwerkbildung unter den Museen zu fördern. Zusammen mit ICOM Schweiz organisiert der VMS jedes Jahr einen Jahreskongress für Museumsfachleute und bietet damit Möglichkeiten für Austausch und Netzwerkpflege. Gemeinsam wird zweimal jährlich die Schweizer Museumszeitschrift herausgegeben. Diese Mitgliederzeitschrift sowie der monatlich versandte Newsletter berichten über Anliegen der Mitglieder sowie der beiden Verbände und greifen zusätzlich aktuelle kulturpolitische Themen auf.
Förderliche Rahmenbedingungen schaffen
Der VMS setzt sich auf mehreren Ebenen für die Interessen des Museumssektors ein. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen engagiert er sich auf politischer Ebene, arbeitet eng mit den Behörden zusammen und beteiliget sich aktiv an Vernehmlassungen zu kulturpolitisch relevanten Themen.
Sichtbarkeit des Museumssektors erhöhen
Der VMS betreibt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit, um Museen als attraktive und zentrale Kultur-Akteure in der Gesellschaft zu positionieren. Dazu steht der VMS in engem Austausch mit den kantonalen und regionalen Museums- sowie den verschiedenen Fachverbänden.
Vorstand
- Carole Haensler, seit 2019, Präsidentin, Museo Villa dei Cedri, Bellinzona
- Andrea Kauer Loens, seit 2017, Vizepräsidentin, Liechtensteinisches LandesMuseum, Vaduz
- Annette Bhagwati, seit 2024, Museum Rietberg
- Marc Limat, seit 2018, Museum.BL, Liestal
- Olivier Pagan, seit 2018, Zoologischer Garten Basel
- Linda Schädler, seit 2021, Graphische Sammlung ETH, Zürich, VSK
- Therese Schaltenbrand, seit 2018, Museumsverbund Baselland KIM.bl, Liestal
- Peter Wandeler, seit 2019, Naturhistorisches Museum, Freiburg
- Adélaïde Zeyer, seit 2018, Château de Morges et ses Musées, Morges
Revisionsstelle
- Gabriele Froning, Kunstmuseum Luzern
- Yvonne Wirth, Schloss Thun
Mandate und Arbeitsgruppen
Mandate
- Katharina Flieger, Redaktion Schweizer Museumszeitschrift
- Sandra Sykora, Rechtsberatung und Vertretung Urheberrecht
- Ilona Tschan, Finanzbuchhaltung
Arbeitsgruppen
museums-online.ch
- Andrea Arnold (Historisches Museum Basel)
- Dario Donati (Schweizerisches Nationalmuseum)
- Fabian Müller (Schweizerisches Nationalmuseum)
- Christophe Plattet (Technische Leitung Museums Online)
- Dominik Remondino (Musée d’art et d’histoire de Genève)
- Johannes Sauter (Museum für Kommunikation)
Schweizer Museumszeitschrift (mit ICOM Schweiz)
- Katharina Flieger, Redaktionsleitung
- Laure Eynard