RE-IMAGININGS. Mai-Thu Perret und Una Szeemann
Die Ausstellung vereint zwei Einzelausstellungen, die von Mai-Thu Perret (* 1976 in Genf) und die von Una Szeemann (* 1975 in Locarno), die als ein gemeinsames Projekt konzipiert wurden. Zu diesem Anlass wurden die beiden Künstlerinnen eingeladen, mit der Sammlung des MASI in einen Dialog zu treten und eine persönliche Auswahl von Werken zu treffen.
Trotz ihrer unterschiedlichen Ausdrucksweisen teilen Perret und Szeemann das Interesse an Zeitlichkeit, Materialität und weiblicher Imagination. Mit ihren künstlerischen Erkundungen, die sich zwischen Mythos, Natur und Erzählung bewegen, eröffnen sie neue Perspektiven auf das museale Erbe und werfen Fragen zu dessen Zukunft auf.
Das Projekt spiegelt die Vision des MASI als global vernetzte Institution mit lokalen Wurzeln wider. Es lädt internationale Künstlerinnen und Künstler ein, die eigene Sammlung sowie den Kontext des Tessins neu zu interpretieren.
Das Ausstellungskonzept des Architekten Marco Palmieri erstreckt sich auch auf Bereiche des Museums, die normalerweise nicht für Ausstellungen genutzt werden.
Kuratiert von: Letizia Ragaglia, Direktorin des MASI Lugano
- Mai-Thu Perret , Nut I, 2026. Courtesy of the artist and David Kordansky Gallery, Los Angeles and New York. Foto: Mareike Tocha © 2026, ProLitteris, Zurich - Una Szeemann, Auf einem langen Schatten, 2018. Foto: Christian Schwager - Leonor Fini, Le rad