Mo Diener - Hologramm

Das Verborgene ermöglicht Mo Diener absolute Sichtbarkeit. Nach zehn Jahren kollektiver Arbeit als Künstlerin, Aktivistin und Forscherin kehrt sie zu ihrer eigenen künstlerischen Stimme zurück und richtet den Blick auf das Vergangene: archivarisch auf ihr eigenes Werk und archäologisch auf verborgene Schichten vor Ort. Im Zentrum dieser Werkschau steht das Hologramm «Die Archäologin». Als audio-visuelle 3D-Erzählung fungiert es als Portal, das Besuchende unmittelbar in eine andere Zeit entführt. Entstanden im Dialog mit einer Archäologin, einem Flussvermesser und einer Musikerin bildet es den Ausgangspunkt einer Reise in die Zukunft, die durch einen spektakulären archäologischen Fund im Zugersee initiiert wurde. Um dieses zentrale Hologramm herum entfaltet sich ein vielschichtiger Kosmos. Durch das Zusammenspiel der Videos, Objekte und Fotografien aus vier Jahrzehnten ihrer Karriere eröffnet sich ein Raum, der Welten spekulativ sichtbar macht – sowohl in der Ausstellung als auch in der begleitenden Monografie (Scheidegger & Spiess, 2026). Gemeinsam mit archäologischen Funden aus Laufenburg und Umgebung entsteht ein Geflecht aus Forschung, visionären Träumen und dokumentarischen Spuren, in dem die Grenzen zwischen den Orten und Zeiten fliessend werden.

Mo Diener - Hologramm

Mo Diener, Grind, 1990, Performance, Kornhausbrücke Zürich, Kollaboration mit Michael Elber u.a. Foto: Heinz Dolderer, © Mo Diener

Mo Diener – Hologramm

29. August bis 13. Dezember 2026
Vernissage Freitag, 28. August 2026, 19 Uhr

Vom 29. August bis zum 13. Dezember 2026 präsentiert das Rehmann-Museum in Laufenburg die umfassende Werkschau «Hologramm» der Zürcher Künstlerin Mo Diener. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens und verbindet persönliche Archivarbeit mit archäologischer Spurensuche.

Im Zentrum der Ausstellung steht das neue Hologramm Die Archäologin. Als audiovisuelle 3D-Erzählung fungiert es als Portal, das Besuchende unmittelbar aus der Gegenwart löst und in eine andere Zeit entführt. Ausgangspunkt für dieses Werk war ein spektakulärer archäologischer Fund im Zugersee. In intensiver Zusammenarbeit mit einer Archäologin, einem Flussvermesser und einer Musikerin hat Mo Diener eine Erzählung geschaffen, die Forschung, visionäre Träume und dokumentarische Spuren zu einer fliessenden Zeitreise verwebt.

Um dieses Werk herum entfaltet sich ein vielschichtiger Kosmos aus Videos, Objekten und Fotografien. Diener, die seit Ende der 1980er Jahre als Performance- und Medienkünstlerin aktiv ist, kombiniert ihr eigenes Werk archivarisch mit lokalen Fundstücken aus Laufenburg und Umgebung. Dadurch entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen ihrem transdisziplinären Schaffen und der spezifischen Geschichte des Ortes.

Die Ausstellung wird von einer umfassenden Monografie (Deutsch und Englisch) begleitet, die im Verlag Scheidegger & Spiess erscheint.

Über die Künstlerin
Mo Diener (geboren 1961 in Horgen) lebt und arbeitet in Zürich. Ihre Praxis umfasst Performances, Interventionen und Installationen, die international Anerkennung finden. Nach ihrem Studium der Ethnologie, Kulturanthropologie und Religionswissenschaft absolvierte sie eine Ausbildung in Kunst, Design und Videokunst. 2013 war sie Mitbegründerin des bis 2023 aktiven Roma Jam Session art Kollektivs und betreut dessen Archiv.

Press Release
Mo Diener – Hologram

August 29 through December 13, 2026
Opening reception: Friday, August 28, 2026, 7:00 p.m.

From August 29 through December 13, 2026, the Rehmann-Museum in Laufenburg will present Hologram, a comprehensive retrospective of works by Zurich-based artist Mo Diener. The exhibition spans four decades of artistic creation and combines personal archival research with an archaeological search for clues.

At the heart of the exhibition is the new hologram The Archaeologist. As an audiovisual 3D narrative, it serves as a portal that immediately transports visitors out of the present and into another time. The starting point for this work was a spectacular archaeological discovery in Lake Zug. In close collaboration with an archaeologist, a river surveyor, and a musician, Mo Diener has created a narrative that weaves together research, visionary dreams, and documentary evidence into a fluid journey through time.

A multifaceted universe of videos, objects, and photographs unfolds around this work. Diener, who has been active as a performance and media artist since the late 1980s, combines her own work in an archival manner with local found objects from Laufenburg and the surrounding area. This creates a dynamic dialogue between her transdisciplinary practice and the specific history of the place.

The exhibition is accompanied by a comprehensive monograph (in German and English) published by Scheidegger & Spiess.

About the Artist
Mo Diener (born in 1961 in Horgen) lives and works in Zurich. Her practice encompasses performances, interventions, and installations that have garnered international recognition. After studying ethnology, cultural anthropology, and religious studies, she completed training in art, design, and video art. In 2013, she was a co-founder of the Roma Jam Session art collective active until 2023, and manages its archive.