Das Weltmuseum Wien, eines der drei Bundesmuseen im KHM-Museumsverband, beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen des materiellen und immateriellen Kulturerbes von Gesellschaften und Kulturen aus aller Welt. Die Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten in einer globalisierten Welt sowie der kritische Umgang mit dem kolonialen Erbe gehören zu den zentralen Aufgaben des Hauses. Mit seiner Forschung und der transkulturellen Vermittlung von Sammlungs- und Ausstellungsinhalten richtet sich das Museum an ein diverses Publikum.
Die Sammlungen zur materiellen Kultur und Kunst aus Ozeanien und Australien umfassen rund 25.000 Artefakte und Kulturgüter. Ziel unserer kuratorischen Arbeit ist es, verantwortungsvolle Forschung zu betreiben, die Transparenz und Zugänglichkeit der Sammlungen zu verbessern und deren verantwortungsvolle Erforschung sicherzustellen, insbesondere durch die konsequente Förderung eines respektvollen Dialogs mit den betroffenen Gemeinschaften und Wissenschaftler*innen sowohl in den Herkunftsländern als auch vor Ort. Die Sammlungen sollen zudem in einem zeitgenössischen Kontext präsentiert werden. Es ist wichtig, vielfältige Perspektiven sowohl in analogen als auch in digitalen Formaten zu vermitteln.