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Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich ist ein ethnologisches Wissenschaftsmuseum und das drittälteste ethnologische Museum der Schweiz. In Forschung, Lehre und Vermittlung lenkt es den Blick auf «des Menschen Fertigkeit» und zeigt menschliche Kompetenzen in ihrer gesamten Bandbreite und Vielfalt.

Im Austausch mit Angehörigen beziehungsweise Nachfahren jener, die die Objekte unserer Sammlungen einst erfanden, herstellten und verwendeten, werden diese zeitgemäss aufgearbeitet und nach Möglichkeit kollaborativ erforscht. Dabei werden auch die Herkunft von Objekten und die Umstände ihres Erwerbs sowie die koloniale Vergangenheit von Sammlungen thematisiert. Und es werden (selbst-)kritische Fragen danach gestellt, wer eigentlich wie über Kulturen und Gesellschaften spricht, wie diese also repräsentiert werden.

Als Ort des Dialogs regt das Völkerkundemuseum der Universität Zürich zum Nachdenken darüber an, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Dieses Museum empfängt Sie in folgenden Sprachen: D/E
Eröffnungsjahr 1889

Faltenröcke. Foto: K. Leuenberger, 2021.
Faltenröcke. Foto: K. Leuenberger, 2021.
Jäten im Bergreis-Feld. Foto: L. Löffler, 1956.
Jäten im Bergreis-Feld. Foto: L. Löffler, 1956.

Current exhibitions

VielFalt – Textiles Wissen von Miao-Frauen in Südwest-China

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Die von Miao-Frauen in Handarbeit hergestellte Kleidung fasziniert durch ihr einzigartiges Zusammenspiel von Farben und Formen. Ausgehend von der Sammlung Karola Kauffmann erschliesst die Ausstellung die Komplexität textilen Wissens und Könnens von Miao-Frauen und ihre Fertigkeiten im Umgang mit Nadel und Faden.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D
VielFalt – Textiles Wissen von Miao-Frauen in Südwest-China

Hochzeitsreise? 5 Fragen an die ‚Sammlung Hans Paasche‘ aus Ostafrika

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Mit über 60 Trägern zu den Quellen des Nils: So reisen Hans und Ellen Paasche 1909/1910 durch das ostafrikanische Zwischenseengebiet. Von dieser Hochzeitsreise bringen sie hunderte Objekte mit. Diese Sammlung gelangt 1922 nach Zürich. Die Biografie Hans Paasches ist gut dokumentiert; über die genaue Herkunft der Objekte und deren ursprüngliche Besitzer:innen ist wenig bekannt. Wie und warum sind die Objekte in unser Museum gekommen? Die Ausstellung zeigt auf, wie wir zu offenen Fragen forschen.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D
Hochzeitsreise? 5 Fragen an die ‚Sammlung Hans Paasche‘ aus Ostafrika

Geschäftsidee? 5 Fragen an ‚das Objekt-Set‘ von Noanamá aus Kolumbien

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Das Völkerkundemuseum kaufte 1969 bei dem als «Big Boss» für Ethnografika aus Südamerika bekannten professionellen Sammler Borys Malkin eine Noanamá-Sammlung aus Kolumbien: «100 Stücke, die die gesamte Bandbreite der materiellen Kultur abdecken, Töpferware inklusive». Mindestens ein Duzend weitere Museen erwarben «Objekt-Sets» der Noanamá von Malkin. Wie ist eine solche Sammel- und Museumspraxis einzuordnen? Was sagen Noanama heute zu diesen damals angelegten Geschäftsbeziehungen?

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D
Geschäftsidee? 5 Fragen an ‚das Objekt-Set‘ von Noanamá aus Kolumbien
  • Volks- und Völkerkunde
    Volks- und Völkerkunde
  • Technik
    Technik

Museumsstandort

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich

Lage/Anreise

Pelikanstrasse 40, im Park «zur Katz» (alter Botanischer Garten)

Geöffnet

Di/Mi/Fr 10-17; Do 10-19; Sa 14-17; So 11-17

Eintritt

Eintritt frei

Kontakt

Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Pelikanstrasse 40
8001 Zürich
044 634 90 11 Telefon
musethno@vmz.uzh.ch
http://www.musethno.uzh.ch
  • Mitglied VMS: Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz.
    Mitglied VMS: Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz.
  • Museumspass: Besitzer des Schweizer Museumspasses haben freien Eintritt.
    Museumspass: Besitzer des Schweizer Museumspasses haben freien Eintritt.
  • Shop
    Shop
  • Sehr Kinder- und Familienfreundlich
    Sehr Kinder- und Familienfreundlich
  • Vollständig rollstuhlgängig
    Vollständig rollstuhlgängig
  • Sehr gut erreichbar mit ÖV
    Sehr gut erreichbar mit ÖV