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Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Unweit von Hauptbahnhof und Paradeplatz, im alten Botanischen Garten, liegen Schätze einer Art verborgen, wie man sie in dieser Umgebung kaum erwartet: Selbstzeugnisse fremder Völker, vergegenständlicht in ihren Objekten.
In wechselnden Ausstellungen und vielfältigen Veranstaltungen bringt das Völkerkundemuseum der Universität Zürich diese Welt aussereuropäischer Kulturen mit aufgeladenen Gegenständen und seltenen Dokumenten dem Publikum näher. Der Besuch des Völkerkundemuseums ist ein Sprung aus der vertrauten Umgebung.

Dieses Museum empfängt Sie in folgenden Sprachen: D/E
Eröffnungsjahr 1889

Die Ajidabia-Wildbienen sind fleissige Honigsammlerinnen.
Die Ajidabia-Wildbienen sind fleissige Honigsammlerinnen.
Meisterin Yang Jianqin. Foto: Franca Wohlt, 2018
Meisterin Yang Jianqin. Foto: Franca Wohlt, 2018
Tolly Canal beim Kalighat Kali Temple, Kalkutta.
Tolly Canal beim Kalighat Kali Temple, Kalkutta.

Aktuelle Ausstellung(en)

Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China

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Seit dem 9. Jahrhundert war die chinesische Provinz Zhejiang bekannt für ihre erlesenen Seladon-Porzellane mit den wunderbaren, in ihren vielfältigen Qing-Grünschattierungen schimmernden Oberflächen. Mit dem marktwirtschaftlichen Wandel in den 1990er-Jahren mussten sich die Porzellanhandwerker neu orientieren, konnten sich jedoch bis heute, entsprechend dem Siegel UNESCO-Weltkulturerbe, als Lebende Staatsschätze und Meister mit ihren unübertroffenen Seladon-Glasuren erfolgreich positionieren.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D/F/E
Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China

Ohne Honig hast du nichts zu essen. Indigenes Bienenwissen von Ayoréode, Gran Chaco

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Wildbienenhonig war bei den Ayoréode, einer jägernomadischen Gesellschaft in den Trockenwäldern des nördlichen Gran Chaco, ein wichtiges Hauptnahrungsmittel. Ihr tief verwurzeltes und in Objekten materialisiertes Wissen darüber bot Stoff für Mythen, Lieder und Geschichten.

Seit 70 Jahren wandelt sich das Lebensumfeld von Ayoréode durch Siedler*innen und Missionar*innen, sie sind Zeugen von Landraub und Abholzung durch Agrarkonzerne und Rohstoffgiganten.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D
Ohne Honig hast du nichts zu essen. Indigenes Bienenwissen von Ayoréode, Gran Chaco
  • Volks- und Völkerkunde
    Volks- und Völkerkunde

Museumsstandort

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich

Lage/Anreise

Pelikanstrasse 40, im Park «zur Katz» (alter Botanischer Garten)

Geöffnet

Di/Mi/Fr 10-17; Do 10-19; Sa 14-17; So 11-17

Eintritt

Eintritt frei

Kontakt

Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Pelikanstrasse 40
8001 Zürich
044 634 90 11 Telefon
musethno@vmz.uzh.ch
http://www.musethno.uzh.ch
  • Mitglied VMS: Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz.
    Mitglied VMS: Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz.
  • Museumspass: Besitzer des Schweizer Museumspasses haben freien Eintritt.
    Museumspass: Besitzer des Schweizer Museumspasses haben freien Eintritt.
  • Shop
    Shop
  • Vollständig rollstuhlgängig
    Vollständig rollstuhlgängig
  • Sehr gut erreichbar mit ÖV
    Sehr gut erreichbar mit ÖV