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Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Unweit von Hauptbahnhof und Paradeplatz, im alten Botanischen Garten, liegen Schätze einer Art verborgen, wie man sie in dieser Umgebung kaum erwartet: Selbstzeugnisse fremder Völker, vergegenständlicht in ihren Objekten.
In wechselnden Ausstellungen und vielfältigen Veranstaltungen bringt das Völkerkundemuseum der Universität Zürich diese Welt aussereuropäischer Kulturen mit aufgeladenen Gegenständen und seltenen Dokumenten dem Publikum näher. Der Besuch des Völkerkundemuseums ist ein Sprung aus der vertrauten Umgebung.

Dieses Museum empfängt Sie in folgenden Sprachen: D/E
Eröffnungsjahr 1889

Lamidi Ayankunle und Familie, Nigeria. Foto Debra Klaine
Lamidi Ayankunle und Familie, Nigeria. Foto Debra Klaine
Meisterin Yang Jianqin. Foto: Franca Wohlt, 2018
Meisterin Yang Jianqin. Foto: Franca Wohlt, 2018
Tolly Canal beim Kalighat Kali Temple, Kalkutta.
Tolly Canal beim Kalighat Kali Temple, Kalkutta.

Aktuelle Ausstellung(en)

Mit Trommeln sprechen. Westafrikanische percussion skills im globalen Gespräch

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Musikalische Traditionen der Yoruba in Nigeria und der Ashanti in Ghana werden lebendig. Beiträge aus Forschungsprojekten von Wissenschafter/innen in Brasilien, Deutschland und Ghana zeigen, welche Bedeutung Trommelensembles in christlichen Kirchen haben; wie die afrikanische Diaspora in Brasilien die Kunst des Trommelns in religiösen Praktiken verkörpert; und wie westafrikanische Klubmusik es schaffte, die Tanzflächen in Lagos, London und Zürich zu erobern.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D/E
Mit Trommeln sprechen. Westafrikanische percussion skills im globalen Gespräch

Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China

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Seit dem 9. Jahrhundert war die chinesische Provinz Zhejiang bekannt für ihre erlesenen Seladon-Porzellane mit den wunderbaren, in ihren vielfältigen Qing-Grünschattierungen schimmernden Oberflächen. Mit dem marktwirtschaftlichen Wandel in den 1990er-Jahren mussten sich die Porzellanhandwerker neu orientieren, konnten sich jedoch bis heute, entsprechend dem Siegel UNESCO-Weltkulturerbe, als Lebende Staatsschätze und Meister mit ihren unübertroffenen Seladon-Glasuren erfolgreich positionieren.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D/F/E
Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China

Kalkutta schwarzweiss. Träume, Stimmen, Bilder

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In Indien wird die Metropole bis heute als die Kulturhauptstadt des Subkontinents verklärt.
Zwischen Selbstwahrnehmung und Aussensicht klafft eine Lücke, welche der Fotograf Samuel Schütz und der Klangdokumentarist Thomas Kaiser bei zahlreichen Aufenthalten in Kalkutta ausloteten. Lochkamera-Fotos von Strassenzügen und Werkstätten, Klänge von Strassenmusikern, Festen, den Krähen, ersetzen gängige Schwarzweiss-Klischees von der Stadt durch unzählige Schattierungen und unerhörte Zwischentöne.

Die Ausstellung ist in folgenden Sprachen dokumentiert: D/E
Führungen finden in folgenden Sprachen statt: D
Kalkutta schwarzweiss. Träume, Stimmen, Bilder
  • Volks- und Völkerkunde
    Volks- und Völkerkunde

Museumsstandort

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich

Lage/Anreise

Pelikanstrasse 40, im Park «zur Katz» (alter Botanischer Garten)

Geöffnet

Di/Mi/Fr 10-17; Do 10-19; Sa 14-17; So 11-17

Eintritt

Eintritt frei

Kontakt

Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Pelikanstrasse 40
8001 Zürich
044 634 90 11 Telefon
musethno@vmz.uzh.ch
http://www.musethno.uzh.ch
  • Mitglied VMS: Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz.
    Mitglied VMS: Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz.
  • Museumspass: Besitzer des Schweizer Museumspasses haben freien Eintritt.
    Museumspass: Besitzer des Schweizer Museumspasses haben freien Eintritt.
  • Shop
    Shop
  • Vollständig rollstuhlgängig
    Vollständig rollstuhlgängig
  • Sehr gut erreichbar mit ÖV
    Sehr gut erreichbar mit ÖV