Immaterielles Kulturerbe

UNESCO-Kandidatur «Alpsaison»

Der Bundesrat hat im Oktober 2014 entschieden, der UNESCO die Alpsaison für die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit vorzuschlagen.

Alpsaison Betrufer Heinz Bucher, Alp Under Blatte ob Flühli, Kanton Luzern, 2005 © Priska Ketterer, Luzern
Betrufer Heinz Bucher, Alp Under Blatte ob Flühli, Kanton Luzern, 2005 © Priska Ketterer, Luzern

Der Begriff «Alpsaison» umschreibt die Arbeit der Viehzüchterinnen und -züchter, die mit ihren Herden während der Sommermonate auf die Alpweiden ziehen und diese bewirtschaften. Die Alpsaison ist von hoher symbolischer Bedeutung für die Verwurzelung der Schweiz in ihren Traditionen. Das Dossier ist in Vorbereitung und wird per 31. März 2022 bei der UNESCO eingereicht. Museen, die in der Vermittlung lebendiger Traditionen eine wichtige Rolle spielen, sind aufgerufen, die Kandidatur mit Unterstützungsbriefen mitzutragen. Diese Unterstützungsbriefe sind bis zum 31. Januar 2022 an das Bundesamt für Kultur (BAK) zu senden.


Informationen

Dossier «Alpsaison» BAK [PDF]
Vorlage Einverständniserklärung Unterstützung Kandidatur [DOCX]
Webseite zur Schweizer Alpsaison des Bundesamts für Kultur