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museums.ch

09/2014

ren Erhaltung von Sammlungen besser

zu koordinieren und die knappen Res-

sourcen effektiver einsetzen zu können.

Angeregt wurde die Schaffung eines

Arbeitskreises Wissenschaftliche Samm-

lungen Schweiz, der schliesslich imMärz

2014 gegründet wurde.

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Der Arbeitskreis

ist bestrebt, Kooperationen zwischen

den Museen und den Universitäten zu

verstärken oder dort, wo sie bereits be-

stehen, besser sichtbar zu machen. Des

Weiteren wird auch ein Anschluss an in-

ternationale Netzwerke wie die Koordi-

nierungsstelle für wissenschaftliche Uni-

versitätssammlungen in Deutschland

angestrebt.

5

Als erstes beabsichtigt der

Arbeitskreis die Anlage einer Datenbank

über die in der Schweiz an Hochschulen

oder in Museen vorhandenen wissen-

schaftlichen Sammlungsbestände.

Der Arbeitskreis verfolgt weiter das

Ziel, die Wahrnehmung wissenschaftli-

cher Sammlungen verstärkt auch als Kol-

lektionen schützenswerter Kulturgüter

zu fördern.

6

Eine der wichtigsten Mass-

nahmen zum Schutz der Sammlungen

Arbeitskreis Wissen-

schaftliche

Sammlungen Schweiz

Im Herbst 2013 organisierte das

Pharmazie-Historische Museum der

Universität Basel eine Tagung unter dem

Titel «Sammlungen des Wissens: Für ein

nationales Netzwerk zur Erhaltung und

Erforschung wissenschaftlicher Samm-

lungen in der Schweiz».

3

Im Rahmen

dieser Tagung wurde festgestellt, dass

in der Schweiz Massnahmen getroffen

werden müssen, um Aktionen zur weite-

Depots der Forschung: Wissenschaftliche Instrumente. /

Réserves destinées à la recherche : instruments scientifiques.

© Pharmazie-Historisches Museum der Universität Basel/Flavio Häner