Das Schützenmuseum zählt heute zu den wenigen sporthistorischen Museen der Schweiz. Schiessen gehört hierzulande – neben Fussball oder Skifahren – zu den beliebtesten Sportarten. Als Breiten- wie auch Spitzensport ist das Zielen auf Scheiben längst keine reine Männersache mehr. Mädchen besuchen Jungschützenkurse, und Frauen feiern grosse Erfolge an internationalen Wettbewerben.
Technische Innovation, traditionelle Handwerkskunst und Bräuche prägen das Schützenwesen in der Schweiz bis heute. Schützen- und Heldengeschichten erscheinen in Literatur, Theater, Oper oder Comics. Schiessen ist an der «Chilbi» ist Vergnügen. Redewendungen wie «ins Schwarze treffen» sind Teil der Alltagssprache. Eine moderne, klar strukturierte und spannende Erzählung führt die Besucherinnen und Besucher durch 700 Jahre Schützen- und Schweizer Geschichte. Ein Fokus auf Demokratie- und Bundesstaatsgeschichte macht das Museum auch für Schulklassen attraktiv. Mitmachspur für Kinder.