Dorfmuseum im Strohdachhaus Kölliken

Strohgedeckter Hochstudbau 

Das Dorfmuseum ist in einem stattlichen Aargauer Strohdachhaus aus dem Jahr 1802 zu finden. Es handelt sich um einen Ständerbau mit vier Hochstüden, früher mit Stroh, heute mit einem Schilfdach bedeckt. Im Museum ist eine Ausstellung über Urgeschichte sowie eine Salzkammer mit Salzwaage zu sehen. Das Leben um 1900 wird in der Stube mit Kachelofen, der Küche mit Sparherd, dem Schlafzimmer, in den Vorrats- und Gewölbekellern veranschaulicht, in der Umgebung durch Bauerngarten, Obstgarten und Göppel. Landwirtschaftliche Geräte und Maschinen sowie eine Schmiedewerkstatt werden im Futtertenn präsentiert. Auf der Heubühne und dem Dachboden wird das traditionelle Handwerk der Strohdachdecker, Dünkelbohrer, Wagner, Feilenhauer, Zimmerleute, Tüchelbohrer, Schuhmacher, Zigarrenmacher, Schmiede, Metzger, Wäscherinnen und Schreiner vorgestellt. Weiter werden forstwirtschaftliche Geräte und eine Imkerei gezeigt. Sonderausstellung 2024: “Holzwurm und Balkenbruch - Ein Firstständerbau wird saniert.”

Allgemeine Angaben

Standort und Kontakt
Dorfmuseum im Strohdachhaus Kölliken
Hauptstrasse 43
5742 Kölliken
062 723 84 07
museum@koelliken.ch
Anreise
Hauptstrasse 43, 5 Minuten vom Bahnhof Kölliken
Geöffnet

Saison 2024 vom 13. April - 27. Oktober, jeweils sonntags von 15.00 - 17.00 Uhr.

Preise

Eintritt frei Führungen für Gruppen bis 15 Personen: CHF 60.-

Webseite
www.koelliken.ch
Eröffnungsjahr
1987
Das Museum ist für folgende Sprachgruppen eingerichtet
D

Kriterien

  • Mitglied Verband der Museen der Schweiz

    Das Museum ist Mitglied beim Verband der Museen der Schweiz
  • Kinder- und Familienfreundlich

    Das Museum bietet mindestens ein Angebot für Familien oder/und Kinder an.
  • Parkmöglichkeiten

  • Erreichbarkeit mit ÖV

    Das Museum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Impressionen vom Museum

Strohdachhaus, Ständerbau 1802
Strohdachhaus, Ständerbau 1802
Küche mit Sparherd
Küche mit Sparherd
Alte Handwerke: der Wagner
Alte Handwerke: der Wagner