Bergbaumuseum Alp Taspin

Wie zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert bis zu 70 Bergknappen auf über 2200 Meter über Meer Buntmetalle abbauten, dokumentiert seit 2010 das Bergbaumuseum Alp Taspin. Das wohl höchstgelegene Museum der Schweiz befindet sich in einem ehemaligen Schweinestall und dient sowohl als Informationsraum als auch als Ausgangspunkt für Führungen durch den nahen, 80 m langen Stollen. Im Museum werden die einzelnen Arbeitsschritte im Bergbau und die regionale Geschichte der Erzgewinnung vorgestellt. Der Abbau von Buntmetallen auf der Alp Taspin hoch über Zillis ist seit 1605 urkundlich belegt und dauerte bis 1892 an. In den ertragreichsten Jahren wurden in den Bergwerken vom Schamsertal bis zu 1900 Tonnen Roherz produziert, woraus rund 16 Tonnen Blei und 65 Kilogramm Silber gewonnen wurden.

Allgemeine Angaben

Standort und Kontakt
Bergbaumuseum Alp Taspin
Bergbaumuseum Alp Taspin
7432 Zillis
081 650 90 30
info@viamala.ch
Anreise
Geöffnet

x

Preise

x

Webseite
www.museen-graubuenden.ch/sites/portrait.html?&id=88
Eröffnungsjahr
2016
Das Museum ist für folgende Sprachgruppen eingerichtet
D