Özgür Kar
In seiner multidisziplinären Praxis überschreitet Özgüt Kar (geb. 1992) traditionelle Genregrenzen, verbindet Video, Skulptur, Animation und Klang zu raumgreifenden Installationen. Seine Werke umkreisen existenzielle Erfahrungen wie Einsamkeit, Sehnsucht und Unsicherheit. Für Kar ist Video kein kinematisches, sondern ein skulpturales Medium. Indem er verschiedene kulturelle Ausdrucksformen – wie Theater, Bewegtbild und Zeichnung – zusammenführt, verdichtet er gegensätzliche Emotionen zu einer reduzierten Bildsprache, die zwischen Groteske und Zärtlichkeit changiert. Für seine erste institutionelle Einzelausstellung in der Schweiz wird die Kunsthalle Basel zur Bühne einer neuen Theaterproduktion, die mehrere Räume umspannt.
Diese Ausstellung wurde in Auftrag gegeben in Zusammenarbeit mit Spike Island, Bristol.