Energieberatung für Museen: Kosten senken und Klima schützen

Exklusiv für Mitglieder: Im Rahmen des strategischen Schwerpunkts «Museen für den Planeten» bieten VMS und ICOM Schweiz gemeinsam mit EnergieSchweiz eine massgeschneiderte Energieberatung zum Vorzugspreis an. Profitieren Sie ausserdem von einer praktischen Vergleichs-Tabelle der Plattform Museumsklima. 

Energieberatung für Museen: Kosten senken und Klima schützen

Angebot

Museen brauchen oft viel Energie, um konstante Klimabedingungen für Sammlungen zu schaffen. Auch die Beleuchtung in Ausstellungsräumen, Lüftungsanlagen und historische Gebäudesubstanz stellen besondere energetische Herausforderungen dar. 

Dabei lassen sich bereits mit einfachen Sofortmassnahmen und ohne grössere Investitionen durchschnittlich 10 bis 15 Prozent der Energiekosten einsparen. Das entlastet nicht nur das Budget, sondern senkt auch merklich den eigenen ökologischen Fussabdruck. 

Gemeinsam mit EnergieSchweiz, das Programm des Bundesrates für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, bieten VMS und ICOM Schweiz deshalb ein attraktives Angebot exklusiv für Mitglieder an: Eine persönliche, auf das jeweilige Museum zugeschnittene Energieberatung durch eine Fachperson zum Vorzugspreis von CHF 2'105 statt CHF 5'405. Das Spezialangebot des Programms «professionelle Energieberatung für Ihr KMU» (PEIK) von EnergieSchweiz unterstützt Schweizer Museen dabei, die Energieeffizienz zu steigern und Kosten nachhaltig zu senken. 

Typische Einsparpotenziale in Museen 

  • Beleuchtung: Umstellung auf LED in Ausstellungs- und Lagerräumen 
  • Heizung: Dämmung von Heiz- und Warmwasserleitungen 
  • Betriebsoptimierung: Anpassung der Einstellungen bereits vorhandener Infrastruktur an tatsächliche Nutzungszeiten (z. B. Lüftung) 
  • Erzeugung erneuerbarer Energie: Prüfung des Solarpotenzials 

Ablauf der Beratung

  1. Kostenloses Erstgespräch für eine kurze Situationsanalyse 
  2. Fundierte Analyse vor Ort durch eine akkreditierte PEIK-Energieberatung 
  3. Detaillierter Bericht mit: 
  • Konkreten Einsparpotentialen (kWh und CHF pro Jahr) 
  • Priorisierung nach Amortisationszeit 
  • Investitionskosten je Massnahme 
  • Hinweisen zu Fördermöglichkeiten 

4. Optional: Die Energieberater:innnen unterstützen Sie bei Bedarf auch bei der Umsetzung, darunter die 

  • Ausarbeitung eines Massnahmenplans 
  • Beantragung von Förderbeiträgen 
  • Einholung von Offerten 

Auch bei der Umsetzung steht Ihnen EnergieSchweiz zur Seite und übernimmt 50 Prozent der Begleitung durch die PEIK-Fachperson (maximal CHF 13’000).

Vorteile

Vorteile auf einen Blick

  • Ganzheitliche Analyse Ihres Museums durch akkreditierte Energieberater:innen
  • Konkrete Massnahmen mit Kosteneinschätzung und Amortisationszeit
  • Spezialpreis für VMS- und ICOM Schweiz-Mitglieder
  • Minimaler Aufwand: ca. 4-6 Stunden
  • Unterstützung bei Fördermittel-Anträgen
  • Langfristige Kostensenkung und Beitrag zum Klimaschutz 

Tipps von VMS/ICOM Schweiz

  • Hauswart/Facility Management einbeziehen: Diese Personen sollten bei der Begehung dabei sein. 
  • Unterlagen vorbereiten: Grundrisse, Energieverbrauchsdaten der letzten 2-3 Jahre, bereits umgesetzte Massnahmen. 
  • Bei Miete/Pacht: Klären Sie vorab mit dem Eigentümer die Kostenübernahme für Massnahmen. 
  • Frühzeitig planen: Lassen Sie sich beraten, bevor Geräte oder Anlagen defekt sind. 
  • Mitarbeitende sensibilisieren: Auch das Verhalten von Nutzenden hat grossen Einfluss auf den Energieverbrauch. 

Anmeldung

Anmeldung PEIK-Energieberatung

www.peik.ch/museen 

Vergleichstabelle

Praktische Vergleichstabelle 

Ein kostenloses Benchmarking-Tool kann Museen dabei helfen, den eigenen Energieverbrauch zu bewerten und einzuschätzen. In einer Tabelle, die von der «Plattform Museumsklima» mit einem Ingenieurbüro entwickelt wurde und die unten zum Download bereitsteht, tragen Sie zunächst Ihre Kenndaten ein (Flächen, Energieverbrauch gemäss Ihren Rechnungen) und übermitteln diese. Auf Grundlage Ihrer Daten wird der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen berechnet, durch Expert:innen in eine Master-Tabelle übertragen und mit den Angaben anderer Museen verglichen.

In einem zweiten Schritt werden die gesammelten und analysierten Daten in einer praktischen Übersicht an die teilnehmenden Museen zurückverteilt. Die Daten werden zwar anonymisiert dargestellt sein, aber Sie werden informiert, welche Daten auf Ihr Museum bezogen sind. Dies ermöglicht den Vergleich des eigenen Verbrauchs mit anderen Museen und dient als fundierte Basis für konkrete Verbesserungen, Energie-Einsparungen oder Investitionsplanungen. 

Zeitlicher Ablauf: 

  • Mittwoch, 11. Februar 2026, 14 Uhr: Webinar mit Anleitung zum Ausfüllen der Tabelle - Anmeldungen an . Wir versenden den Link zur Teilnahme dann am Vortag.
  • Bis 15. März 2026: Angaben der Daten durch die Museen, senden der ausgefüllten Tabelle an Stefan Waldhauser (). 
  • Bis Ende Juni 2026: Auswertung der Daten und Ausgabe der Ergebnisse an die teilnehmenden Museen.