Tagungen

Lebendiges Kulturerbe – lebendige Museen

Pilottagung am 6. Dezember 2021

Lebendiges Kulturerbe – lebendige Museen @Heinz Hiltbrunner
@Heinz Hiltbrunner

Das «immaterielle Kulturerbe» – oder anders gesagt das «lebendige Kulturerbe» – bezeichnet die vielfältig kreativen Lösungen, mit denen Menschen zeigen, wie und wo sie zusammenleben. Dies umfasst sowohl den Umgang mit Gesellschaft und Umwelt, wie auch die Freude am sozialen Miteinander, an der Natur, der Kunst, am Handwerk und dem sprachlichen, bzw. spielerischen Ausdruck – also an Darstellungsweisen und Objekten, die von Leidenschaft, Knowhow und Originalität geprägt sind. Heute sind dies die zentralen und für Besuchende besonders ansprechenden Themenbereiche der Museen.

Auf dem Weg zu mehr Inklusion und Partizipation und hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bietet das lebendige Kulturerbe ein vielfältiges aktuelles Potenzial für Museen aller Sparten. Neben dem materiellen Kulturerbe steht zunehmend und ergänzend der Mensch im Zentrum von Museumsaufgaben. Die grosse Herausforderung liegt im Umgang mit der Diversität und Dynamik des lebendigen Kulturerbes, mit dessen Wandel und den steten Anpassungen dieser Traditionen. Kooperationen zwischen Museen und Trägerinnen und Trägern lebendiger Traditionen sind deshalb mehr als nur eine attraktive Bereicherung der Häuser – sie bringen Leben und Vitalität in die Museen, und sie laden ein zu Dialog und kritischer Auseinandersetzung.

Diesem Potenzial widmet sich die Pilottagung in Bern. Sie bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die ab 2022 regional zum Thema organisiert werden. Gleichzeitig ist sie eine wertvolle Vorbereitung auf die Vergabe entsprechender Fördermittel, die das Bundesamt für Kultur voraussichtlich ab 2022 lancieren wird.

Für wen?

Die Tagung richtet sich an alle interessierten Museumsfachleute, die sich vertieft mit der Thematik auseinandersetzen möchten.

Wann/Wo?

6. Dezember 2021, Bern, Alpines Museum der Schweiz

Programm (provisorisch)

  • Ab 08.30 Uhr: Empfang im Alpinen Museum der Schweiz
  • 09.15 Uhr: Musikalischer Auftakt und Begrüssung
  • 9.40 Uhr: Förderung immaterielles Kulturerbe durch das BAK
  • 10.00 Uhr: Keynote Sophie Elpers/NL
  • 10.30 Uhr: Kaffeepause
  • 11.00 Uhr: «Der Dritte Ort» (Bernadette Walter, Direktorin Neues Museum Biel)
  • 11.20 Uhr: «Tgea da tgànt» – Haus der Musik: Projektvorstellung (Telgia Juon, Benedikt Joos, Astrid Alexandre)
  • 11.50 Uhr: Moderierte Diskussion und Fragen an die Referierenden
  • 12.30 Uhr: Mittagspause
  • 14.00 Uhr: Parallele Workshops (D und F)
  • 15.30 Uhr: Wrap-up im Plenum
  • Ab 16.15 Uhr: Apéro

Kosten

CHF 90.-
Spezialtarif für Mitarbeitende einer Institution, die VMS-Mitglied ist / ICOM-Mitglieder: CHF 70.-
Preise pro Person. Mittagessen und Kaffeepausen inbegriffen.

Informationen

Referate, Diskussionen und Workshops in der jeweiligen Muttersprache (D und F). Eine Simultanübersetzung (D und F) wird organisiert.
Eine Veranstaltung von ICOM Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Verband der Museen der Schweiz (VMS) und dem Alpinen Museum der Schweiz. Mit Unterstützung vom Bundesamt für Kultur (BAK) und der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)
Anmeldefrist: 15. November 2021
Programmänderung vorbehalten


Teilnehmen

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme nur mit gültigem COVID-Zertifikat möglich ist.

Anmeldung