Tagungen

Lebendiges Kulturerbe – eine Chance für Museen

Pilottagung am 6. Dezember 2021

Lebendiges Kulturerbe – eine Chance für Museen

Das immaterielle oder eben lebendige Kulturerbe ist ein wichtiger Faktor zur Förderung kultureller Vielfalt respektive für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Traditionen, Wissen, Bräuchen und Fertigkeiten, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.

Auf der Suche nach innovativen Wegen zu mehr Inklusion und Partizipation im Museum bietet das lebendige Kulturerbe grosses Potenzial: Kooperationen zwischen Museen und Trägerinnen und Trägern lebendiger Traditionen sind mehr als nur eine attraktive Bereicherung der Häuser – sie erwecken die Geschichten hinter den Objekten zum Leben, laden zum Dialog und zur kritischen Auseinandersetzung mit dem sich ständig weitergelebten und damit dynamischen Kulturerbe an. Diesem Potenzial widmet sich die Pilottagung in Bern. Sie bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die ab 2022 regional zum Thema organisiert werden. Gleichzeitig ist sie eine wertvolle Vorbereitung auf die Vergabe entsprechender Fördermittel, die das Bundesamt für Kultur voraussichtlich ab 2022 lancieren wird.

Für wen?

Die Tagung richtet sich alle interessierten Personen aus kantonalen und regionalen Museumsverbände sowie der Fach- und Spartenverbände sowie an Ausbildende und Kursleitende, die sich vertieft mit der Thematik auseinandersetzen möchten.

Wann/Wo?

6. Dezember 2021, Bern, Alpines Museum der Schweiz

Programm (provisorisch)

  • Ab 08.30 Uhr: Empfang im Alpinen Museum der Schweiz
  • 09.15 Uhr: Musikalischer Auftakt und Begrüssung
  • 9.40 Uhr: Förderung immaterielles Kulturerbe durch das BAK
  • 10.00 Uhr: Keynote Rico Valär
  • 10.30 Uhr: Kaffeepause
  • 11.00 Uhr: «Der Dritte Ort» (Bernadette Walter, Direktorin Neues Museum Biel)
  • 11.20 Uhr: «Tgea da tgànt» – Haus der Musik: Projektvorstellung (Telgia Juon, Benedikt Joos, Astrid Alexandre)
  • 11.50 Uhr: Moderierte Diskussion und Fragen an die Referierenden
  • 12.30 Uhr: Mittagspause
  • 14.00 Uhr: Parallele Workshops (D und F)
  • 15.30 Uhr: Wrap-up im Plenum
  • Ab 16.15 Uhr: Apéro

Kosten

CHF 90.-
Spezialtarif für Mitarbeitende einer Institution, die VMS-Mitglied ist / ICOM-Mitglieder: CHF 70.-
Preise pro Person. Mittagessen und Kaffeepausen inbegriffen.

Informationen

Referate, Diskussion und Workshops in der jeweiligen Muttersprache (D und F)
Eine Veranstaltung vom Verband der Museen der Schweiz (VMS) in Zusammenarbeit mit dem Alpinen Museum der Schweiz. Mit Unterstützung von Bundesamt für Kultur (BAK) und Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)
Anmeldefrist: 5. November 2021
Programmänderung vorbehalten


Teilnehmen

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme nur mit gültigem COVID-Zertifikat möglich ist.

Anmeldung