08.09.2010
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Schwerpunkte 2010

Neues Aufnahmesystem des VMS
Das neue Beitrittssystem des VMS basiert auf einem Fragebogen, der in 44 Fragen die institutionellen Normen behandelt, die ICOM im Rahmen der Ethischen Richtlinien empfiehlt. Die zweite Innovation beinhaltet, dass dieser Fragebogen nicht wie bisher von den Mitgliedern des Vorstandes während eines Besuches vor Ort eines beitrittswilligen Museums ausgefüllt wird; es sind vielmehr die Museen, die auf transparente Weise eine Selbsteinschätzung durchführen müssen. Auf diese Weise sind die Museen aufgerufen, ihre Stärken und Schwächen selbständig aufzuzeigen.
Die neue Rolle des Vorstandes stellt die dritte Innovation bei diesem Procedere dar: Um eventuellen Defiziten abzuhelfen, die durch die Selbsteinschätzung deutlich wurden, ist der Vorstand aufgerufen, die kandidierenden Museen zu beraten. Besteht diesbezüglich Bedarf bei mehreren Institutionen, wird der Vorstand in diesem Falle ICOM Schweiz vorschlagen, einen entsprechenden Kurs zu organisieren.
Eine weitere Änderung im Vergleich zum vorhergehenden System ist diejenige, dass die Museen, die nicht alle Kriterien erfüllen, nicht von einer Mitgliedschaft beim VMS ausgeschlossen werden. Ganz im Gegenteil soll diesen eine dauerhafte Unterstützung zuteil werden. Bei Erreichen eines bestimmten Qualitätsniveaus werden sie als provisorische Mitglieder aufgenommen und haben drei Jahre lang Zeit, die geforderten Kriterien zu erfüllen.
Die letzte in 2010 eingeführte Neuerung ist ein Einführungstag für die Beitrittskandidaten. Dieser soll Gelegenheit bieten, sich über die Qualitätsnormen zu informieren und auszutauschen. Vor allem aber soll er den Verantwortlichen der Museen ermöglichen, Kolleg/innen kennen zu lernen und so ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.
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Einführungstag: Museen und Qualität
Im Rahmen des neuen Anmeldeverfahrens führt der VMS für die Kandidaten einen Einführungstag durch. Eine Übersicht der Museumslandschaft, die Aktivitäten der Dachverbände, die ethischen Richtlinien sowie die letzten Empfehlungen des VMS (Leihvertrag und Sammlungspolitik) werden vorgestellt. Die Frage der Qualität wird zentral behandelt.
Der Einführungstag findet am 28. Mai in Bern (in Deutsch) und am 23. April 2010 in Yverdon-les-Bains (in Französisch) statt. Diese Tagungen sind auch für Mitarbeiter von Mitgliedsmuseen offen sowie Mitglieder von ICOM Schweiz und Interessierten.

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Jahreskongress: Immaterielles Kulturerbe
Der Jahreskongress von VMS & ICOM Schweiz findet am 26. und 27. August 2010 in Ligornetto statt. Er wird sich in diesem Zeitraum mit dem Begriff und dem Umgang mit immateriellem Kulturgut im Museum auseinandersetzen.

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Jahre der Ethik im Museum 2010-2011
ICOM Schweiz lanciert mit der Veröffentlichung der ethischen Richtlinien in den drei Landessprachen ein Zweijahresprogramm, das im Zeichen der Ethik im Museum steht. Unter den vorgesehenen Aktionen wird schon ab diesem Jahr ein Tageskurs über die ethischen Richtlinien auf die Beine gestellt. Ein Informationskit über den Inhalt der Richtlinien wird den Schweizer Museen ebenfalls zur Verfügung gestellt. Weitere Aktionen werden in den nächsten Newslettern vorgestellt. In jeder der folgenden Nummern werden exemplarisch Fallbeispiele beschrieben, die Sie analysieren und kommentieren können. Dies erlaubt Ihnen, Ihre Kenntnisse der ethischen Regeln auf den neuesten Stand zu bringen und zu überprüfen.

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Kurse in der Deutschschweiz
Seit seiner Lancierung 1988 findet der Grundkurs Museumspraxis alle zwei Jahre einen grossen Anklang. Der nächste Kurs startet im August 2010 (18 Tage bis Ende 2011).
Zudem werden die Tageskurse zu den Themen Aufsicht und Empfang, Führungen im Museum und Projektevaluation angeboten.

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Kurse in der Romandie

Die Tageskurse zu den Themen Aufsicht und Empfang, Führungen im Museum und Projektevaluation werden dieses Jahr angeboten.

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Kurs im Tessin
Der Tageskurs zum Thema Aufsicht und Empfang (Accogliere il pubblico) wird 2010 von zwei neuen Kursleiterinnen durchgeführt: Sandrine Girardier und Isabelle Hefti. ICOM Schweiz freut sich auf die Zusammenarbeit.

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